Wann hat der Wahnsinn ein Ende?

Sonntag, 19. Juli 2026
  • Crash an der Moskauer Börse –

+++Straße von Hormus wieder geschlossen+++Ölpreis manipuliert? ++Macht Trump Insidergeschäfte?++Fragwürdige Regierungsumbildung in der Ukraine+++ Proteste in Kiew+++großes Eskalationspotential im Iran- und Ukrainekrieg+++Deutschland wird zur Kriegspartei+++Benzinnotstand in Russland+++Drohnen werden immer effektiver+++Crash an der Moskauer Börse+++Gold/Silber weiter schwach+++Kryptomärkte seitwärts+++DAX und DJI schwächer+++Osteuropabörsen boomen++.Paprika ins Depot: Bukarester Börse (Rumänien) +39%+++Budapester Börse: +30%+++Almaty (Kasachstan) +26%+++ATX-(Österreich) +19%+++

Sowohl der Irankrieg als auch der Ukrainekrieg scheinen kein Ende zu finden. Der Iran schloss wieder die Straße von Hormus, nachdem es von den USA angegriffen wurde. Der Brentölpreis sprang sofort wieder um 20% nach oben auf über 87 USD/Barrel. Die Ukraine zerstört jetzt mit Drohnen nicht nur etliche russische Raffinerien im Landesinnern, sondern neuerdings auch Tanker und Fähren im Asowschen Meer, womit die russische Schattenflotte dezimiert wird. Beide Kriege drohen jetzt zu eskalieren, wobei nicht wenige schon vor einem 3. Weltkrieg warnen.

Die Weltbörsen korrigierten im Juli etwas, wobei sich die Börsen aus Osteuropa größtenteils gut behaupten oder sogar leicht ansteigen konnten wie zum Beispiel die Börse aus Bukarest mit einem Plus von 39% beim ROTX-Index. Viel Freude bereiten aber auch Aktien aus Ungarn (+30% mit dem HTX-Index) und aus Kasachstan (+26% mit dem KTX Local Index) während der S&P-Index nur ein Plus von 9% und der DAX ein Plus von 1% erreichen konnte.

Alle diese Indices und Aktien werden im Börsenbrief East Stock Trends ausführlich vorgestellt (nächstens Mal mit dem Ungarn-Special: Paprika ins Depot!). Die Osteuropabörsen werden aber in den westlichen Medien trotz der deutlichen Outperformance immer noch sehr stiefmütterlich behandelt.

Andreas Männicke gibt seine Einschätzung dazu in seinem Börsenbrief East Stock Trends (www.eaststock.de ) und auch in seinem neuen EastStockTV-Video. Folge 270 auf YouTube.

Droht nun doch eine neue Energiekrise?

„Tako-Man“ Donald Trump bewegt einmal mehr wieder die Kurse. Tako-Man steht für „Trump Always chickens out“, was so gut wie heißt: „Trump zieht zum Schluss immer den Schwanz ein“. Es kommen Drohungen, dann aber heißt wieder an der Verhandlungslösung. So droht Trump immer wieder, dem Iran gänzlich zu zerstören, rudert dann aber schnell wieder zurück und sucht weiter nach Verhandlungslösungen. Wer nun die Kontrolle über die Straße von Homas haben wird, muss abgewartet werden. Im worst case droht doch noch eine große Energiekrise.

Es ist nichts auszuschließen, dass Trump demnächst auch Bodentruppen in den Iran schickt- Pakistan ist weiterhin um diplomatische Lösungen bemüht. Der Iran beschieß weiterhin erfolgreich US-Militärstützpunkte und Ölanlagen der USA im Bahrain und in Kuwait.  Der Nahe Osten kann sich immer noch zu einem Pulverfass entwickeln, zumal Israel auch weiterhin den Libanon bekämpft, was Iran nicht will.

Betreibt US Präsident Donald Trumo Insidergeschäfte?

Betreibt US-Präsident Donald Trump Insider-Handel? Trump weiß genau, wie die Märkte reagieren, wenn er auf X oder Truth Social etwas Wesentliches zum Markt bekanntgibt, seien es Strafzölle oder jetzt Bemerkungen zum Irankrieg. Nachdem Trump nun wieder den Iran angreift und die Straße von Hormus wieder geschlossen ist, stieg der Ölpreis seit 7. Juli um ca. 20% von 73 auf 87 USD sprunghaft an, was auch Trump und seine Strohmänner möglicherweise mit Long-Positionen ausgenutzt haben. Die Aktienmärkte tendierten hingegen wegen der neuen Bedrohung im Irankrieg und dem Beschuss von amerikanischen Stützpunkten im Nahen Osten wieder schwächer.

Wenn Trump dann wieder gute Verhandlungsergebnisse mit dem Iran erwartet, wird der Ölpreis wieder fallen wie schon einmal seit Mitte Juni bis Anfang Juli, was Trump und /oder seine Strohmänner mit Short-Positionen auf Öl an den Terminmärkten ausgenutzt haben könnte. Um den Bitcoin ist seit dem Preisverfall seit Anfang des Jahres relativ still geworden, aber auch dort wird sich Trump zu gegebener Zeit wieder zu Wort melden und wesentlichen Bekanntmachungen machen. Der Bitcoin (BTC) erholte sich zuletzt leicht auf über 64.000 USD.

Fragwürdige Regierungsumbildung von Selinskyi sorgt für Proteste auf der Straße

Beim Ukrainekrieg hat sich Trump in letzter Zeit zurückgehalten. Dafür sorgt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selinskyi jetzt für Aufregung mit seiner Regierungsumbildung.  Selenskyj hat eine größere Regierungsumbildung angekündigt. Er hat die Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko sowie die Chefs einiger Strafverfolgungsbehörden ausgetauscht. Der ukrainische Präsident Selinskyi hat den Leiter des staatlichen Energiekonzerns Naftogaz, Serhij Korezkyj, als neuen Ministerpräsidenten nominiert. Er hat aber auch den Verteidigungsminister Fedorow entlassen, obwohl er im Drohnenkrieg gegen Russland sehr erfolgreich war. Federow wollte aber für mehr Transparenz bei den Verteidigungsausgaben sorgen und damit aber auch die Korruption unterbinden, was Selinskyi wohl nicht so gefiel. Wegen Fedorow kann es aber Massenprprotesten gegen Selinskyi in Kiew, womit das Vertrauen zu Selinskyi sinkt.

Dabei war Federow in den letzten Monaten mit seinem Drohnenkrieg gegen Russland sogar überlegen, denn die Ukraine beschoss nicht nur große Raffinerien in einer Entfernung von über 2000 Km bis Omsk, sondern auch über 100 Tanker und Fähren im Asowschen Meer, um die Schattenflotte Russland zu dezimieren. Daher gibt es jetzt nicht nur einem Benzinnotstand auf der Krim, sondern auch in vielen Regionen in Russland. Auf der Krim gibt es aber auch nur eingeschränkt Elektrizität und Wasser.

Crash an der Moskauer Börse

Nun merkt die russische Bevölkerung erstmals so richtig, dass der Krieg in Russland angekommen ist. Da schon 40% der ukrainischen Raffineriekapazitäten zerstört sind, kam es zu einem Crash an der Moskaus Börse und auch der Rubel gab zuletzt stark nach von 82 auf 89 EUR/RUB. Der MOEX-Index brach um über 20% von 2500 auf 2000 Indexpunkte ein und markierte nun wieder den Tiefststand aus dem April 2022, also nach Beginn des Ukrainekrieges. Ob und wann die russischen ADR/GDR bzw. auch die Originalaktien wieder für westliche Anleger handelbar werden, hängt von der Beendigung der gegenseitigen Sanktionen und damit einem Kriegsende ab, was aber noch in weiter Ferne ist. Russland rückt zwar der Front langsam der Region Donezk voran, aber wird im Landesinnern mit den Drohnen hart getroffen.

Man darf gespannt sein, wann der erste börsennotierte Drohnenproduzent auf dem Markt kommt und wie er dann abschneiden wird. Die Nachfrage nach Drohnen ist immens. Es is aber gefährlich, dass Deutschland und auch Frankreich gemeinsame Produktionsstätten in der Ukraine aufmachen. Dann werden deutsche Drohnen auch Russland beschießen. Auch sollen vermehrt NATO-Manöver in der Ukraine stattfinden. Wie lange wird sich Putin das noch gefallen lassen?

Eskalationsgefahr: Der Westen überschreitet „rote Linien“

Der Westen rüstet jetzt enorm auf und macht Putin zum Feindbild. Es werden Unsummen in die Ukraine gesteckt und keiner weiß, wo die Gelder bleiben. Die Ukraine ist nach Transparency International eine der korruptesten Länder der Welt. Warum dann dieses Vertrauen ohne Kontrolle in die Ukraine, wobei etliche Korruptionsfälle schon bekannt wurden. Deutschland wird dieses Jahr über 11 Mrd. € in die Ukraine schickem, die EU 70 Mrd. € an Krediten und die NATO über auf mehrere Jahre verteilt 140 Mrd. USD. Eigentlich wäre eine Entspannungspolitik mit Putin und diplomatische Verhandlungen mit Putin jetzt das Gebot der Stunde. Es sterben jetzt unnötige viele junge Menschen, die durch den Fleischwolf Ukrainekrieg gejagt werden. Wann hat der Wahnsinn ein Ende?

Jetzt wird gerade eine Reihe von roten Linien vom Westen überschritten, die vor 2 Jahren nicht möglich waren. Denn jetzt befürwortet und unterstützt sogar Trump den Beschuss von russischen Anlagen im Landesinnern mit Drohen und Raketen. Deutschland schickt diesen Jahr 11 Mrd. in die Ukraine, die EU 70 Mrd. € und die NATO sogar 140 Mrd. USD. Die Verteidigungsetats werden aufgebläht, weil nun das Feindbild Russland übertrieben geschürt wird, was der falsche Weg ist. Wichtig wären jetzt diplomatische Verhandlungen mit Putin, die möglich werden. Putin fordert, dass die Donbas-Region als Ganzes an Russland geht entweder über Verhandlungen oder zur Not militärisch, wobei Luhansk schon zu 100% eingenommen wurde, Donezk aber nur zu 80%. Putin muss in Donezk noch 4 Großstädte einnehmen, dann kann der Durchbruch gelingen. Dies wird aber noch lange dauern

Wann hat der Wahnsinn ein Ende?

Man fragt sich, warum so viele Soldaten täglich sterben müssen, wobei es zum Schluss ohnehin nur eine Verhandlungslösung geben kann. Aber beide Parteien zeigen sich jetzt siegessicher und wollen den Krieg auf dem Schlachtfeld gewinnen, wobei Russland jetzt durch den Benzinnotzustand zu großen Schaden zugefügt wird, was ganz im Sinne der USA ist, die sich entspannt zurücklehnen können, da nun den Part der USA die EU einnimmt, was dem Steuerzahler in der EU aber viel Geld kosten. Will der Steuerzahler aber das wirklich, dass Milliarden und Milliarden in die Ukraine geschickt werden, wobei keiner weiß, wo die Gelder landen und wie sie verwendet werden, selbst Selinskyi nicht. Der Verteidigungsminister Fedorow wurde wohl auch deswegen entlassen, weil er für mehr Transparenz sorgen wollte. Wann hat aber dieser Wahnsinn ein Ende? Anleger würden sich über eine Friedensdividende sehr freuen, die aber noch in weiter Ferne ist, auch im Iran. Aber Unternehmen, die Drohnen herstellen, werden irgendwann in den Fokus kommen.

Aktien in Rumänien boomen: +39%!

Es sind zwar keine russischen Aktien für westliche Anleger handelbar, dafür aber eine Reihe von aussichtsreichen osteuropäischen Aktien, die weiterhin viel Freuden bereiten so stieg der ROTX-Index für Aktien aus Rumänien schon um 39%, wobei eine Transgaz gut eine Gazprom ersetzen kann. 5 Standardwerte aus Rumänien notieren seit März letzten Jahres schon an deutschen Börsen und sind problemlos orderbar, was sich auch schon mit Kursverdoppelungen zum Teil ausgezahlt hat. Der HTX-Index für Aktien aus Ungarn stieg auch schon über 30% in Euro auch aufgrund der hohen Währungsgewinne. Zudem stieg der KTX-Index für Aktien aus Kasachstan schon um 26% und die Aktien in Georgien gingen förmlich durch die Decke. Aber auch der ATX-Index aus Österreich, der zur Hälfte fast ein Osteuropa-Index ist, stieg bereits um 19% während der DAX nur ein mageres Plus von 1% schaffte. Viel Freude bereiten vor allen Bankaktien die Erste Bank Group und die Raiffeisenbank International mit Kursteigerungen von 38% in diesem Jahr und über 100% in 1 Jahr.

Osteuropa-Börsen bleiben klare Outperformer

Wesentlich besser als der DAX und DJI schnitten aber wiederum im 1. Halbjahr 2026 auch die Börsen-Indices aus Osteuropa ab und dies nicht nur in diesem Jahr, sondern schon die 3 letzten Jahre in Folge. Insofern verwundert es schon, dass die die westlichen Medien und Börsenjournalen bisher so wenig über die großartige Performance der Osteuropabörsen berichten. So stieg der CECE-Index mit Ungarn (+30%), Polen (+16%) und Tschechien (-8,7%) im Boot seit Jahresbeginn bereits um 14%. Noch besser schnitt aber der SETX-Index für Aktien aus Südosteuropa und der Balkan-Region mit einem Plus von 31% ab, wobei hier wiederum die Aktien aus Rumänien (ROTX-Index +39%!). Insofern lohn es sich nach wie vor, auf Osteuropa-Zertifikate und Osteuropafonds zu setzen,

Seit März letzten Jahres sind schon 5 Standardwerte aus Rumänen an deutschen Börsen handelbar, darunter auch Romgaz (+124% seit März 2025) und Transgas (+ 203% seit März 2025), wo sich der Kurse in 1 Jahr schon mehr als verdoppelt haben. Hervorragende Chancen gibt es aber auch in Georgien mit der Lion Finance Group (Bank of Georgia +27% in 2026) und Georgia Capital (+51% ab 2025 ++437% in 3 Jahren!) und Kasachstan (KTX Local Index +26%). Am besten schnitt aber die benachbarte „B&B-Kombination“ ab, also Bukarest und Budapest mit einem Plus von jeweils über 30% beim ROTX- bzw. HTX- Index. Daher gibt es im nächsten East Stock Trends (www.eaststock.de ) auch ein Ungarn-Special: „Paprika ins Depot!“

Aber auch der ATX-Index aus Österreich ist ein halber Osteuropa-Index, da viele österreichische Unternehmen ihr Geld auch in Osteuropa verdienen wie die Erste Bank und Raiffeisenbank International mit sehr guten Ergebnissen. Mit einem Plus von 19,7% zählt auch der ATX-Index zu den Top-Performern unter allen Weltbörsen. Eine interessante Aktie an der Wiener Börse ist die Schweizer Gesellschaft aus Baar K2G Holding AG (WKN A40BDJ, Kurs, 1,65 €), die mit KI unterstützt umfangreiche Datenbanken analysiert, um optimale Preise und Risikoprämien für Versicherungen zu finden. Komplexe Datenmengen sollen in klare Entscheidungen umgewandelt werden. Die Gesellschaft ist auch im Baltikum aktiv. Das Schweizer Unternehmen existiert 7 Jahre will schon im nächsten Jahr profitabel sein.

Erst informieren, dann investieren

Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise. aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Südosteuropa und den GUS-Republiken (Kasachstan, Georgien) gibt es neue Chancen. Auch in 2025 konnten schon wieder 9 Börsen aus Osteuropa mit einem kräftigen Plus outperformen (CECE-Index >50%!). Und seit Jahresbeginn bis jetzt waren es auch schon wieder 9 Börsen aus Osteuropa, die den DAX klar outperformen konnten. Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerrand nach Osteuropa.

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Wer Interesse an lukrative, hochrentablen Immobilienanlage in der Schweiz und einem attraktiven Handelssystem für Rohstoffe long/short mit einer nachgewiesenen Perfomance von 50% in 2025 und +40% im 1. Halbjahr 2026 hat sowie 2 interessanten Aktien aus Asien mit Expansionsbestrebungen in Deutschland bzw. der EU hat, eine davon ein sehr aussichtsreicher Drohnenproduzent aus Asien, der wende sich bitte direkt an den Autor bzw. an die EST- Redaktion (Tel: 040-6570883, mobil 0171 35 75 775).

TV-/Radio-Hinweise: Am 19. Juli 2025 wurde Andreas Männicke von Michael Mross im Rahmen des MMnews-Clubs über die Top-Aktien in Osteuropa befragt.  Am 6. Oktober 2025 wurde Andreas Männicke zudem von Andreas Gross in Börsenradio Networks über die neuen Chancen in Osteuropabefragt. Alle Radio- und TV-Interviews können Sie sich runterladen im Video-Archiv unter www.eaststock.de, auch das letzte Video im EastStockTV, Folge 270 By the way: haben Sie schon neben dem YouTube-Kanal EastStockTV auch den neuen YouTube-Kanal– BRICS-TV abonniert?

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