- Bukarester Börse boomt –
+++Zähe Iranverhandlungen+++Ukraine-Krieg eskaliert+++Drohnen bleiben ein Thema+++False Flag-Attacke in Leipzig? +++Selinskyi unter Druck+++Was macht die FED? +++S&P-Index und DAX mit neuem Allzeit-Hoch+++Gold/Silber erholt++ Industriemetalle bleiben gefragt+++Micheal Burry geht short bei Nvidia– na und? +++Osteuropabörsen mit großen Chancen+++CECE-Index (Polen/Ungarn/ Tschechien): + 22%+++ SETX-Index: Südosteuropa: +32%+++Top-Performer Rumänien: ROTX +44%+++Paprika ins Depot: Budapest +36%++Kasachstan: KTX-Index +30%+++Polen als Outperformer: PTX Index +22%+++
US-Präsident Donal Trump verbreitete letzte Woche einmal wieder die Hoffnung, dass er zeitnah vor einem positiven Verhandlungsergebnis mit dem Iran steht und die Straße von Hormus wieder geöffnet wird. Die Weltbörsen reagierten sofort mit Erleichterung und Kursavancen. So stieg der S&P-Index und damit im Schlepptau auch der DAX40-Index auf ein neues Allzeit-Hoch am 14. August. Noch besser schnitten aber wiederum einmal die Börsen aus Osteuropa ab, allen voran die Aktien aus Rumänien (ROTX-Index+43%) und aus Ungarn (HTX-Index +36% in Euro), wobei in Ungarn sogar hohe Währungsgewinne von fast 10% hinzukamen. Aber auch die Aktien in Kasachstan (KTX-Index +30%) und aus Georgien konnten den S&P Index (+13,5%), den NASDAQ-Index (+15,04%) und den DAX (+7,7%) klar outperformen. Von den westlichen Börsen schnitt immer noch der Nickei225_Index mit einem Plus vom 32,6% am besten aber, wobei es allerdings Währungsverluste gab durch den schwachen Yen.
Alle diese Indices und Aktien werden im Börsenbrief East Stock Trends ausführlich vorgestellt (letztes Mal mit dem Ungarn-Special: „Paprika ins Depot!“ und das nächste Mal mit einem Bulgarien-Special). Die Osteuropabörsen werden aber in den westlichen Medien trotz der deutlichen Outperformance immer noch sehr stiefmütterlich behandelt. Langfristig ergeben sich sogar Tenbagger-Chancen.
Andreas Männicke gibt seine Einschätzung dazu in seinem Börsenbrief East Stock Trends (www.eaststock.de ) und auch in seinem neuen EastStockTV-Video. Folge 271 auf YouTube.
„Tako-Man“ Trump bewegt die Märkte
„Tako-Man“ Trump sorgte schon wieder dafür, dass der S&P-Index und im Schlepptau der Wall Street auch der DAX neue Allzeit-Hochs erreichten. Trump kündigte letzte Woche einmal wieder an, dass er kurz vor einem bedeutsamen positiven Verhandlungsergebnis mit dem Iran sei und die Straße von Hormus bald wieder geöffnet sei. Daraufhin wurden Aktien sofort wieder gekauft und Öl über den Terminmarkt temporär verkauft. So stieg der S&P-Index bis 14. August auf 7793 Indexpunkte (+13,3% seit Jahresbeginn) und der DAX auf 26440 Indexpunkte (+7,7% seit Jahresbeginn). Der Nikkei-Index stieg am 14. August sogar auf 68,713 Indexpunkte, was ein Plus von 32% seit Jahresbeginn bedeutet.
Brentölpreis bleibt volatil je nach Trump-Ankündigungen
Der Brentölpreis ist weiterhin sehr volatil. Er fiel zunächst von 100 auf 80 USD/Barrel, stieg am 14. August auf 87,7 USD/Barrel und war am 11. August im Hoch sogar wieder bei 89 USD/Barrel, was ein Plus von über 40% seit Jahresbeginn bedeutet. Wenn es keine Einigung mit Trump gibt, droht sogar eine weltweite Energiekrise im Herbst. Die Gasspeicher in Deutschland sind auf einem sehr niedrigen Stand.
Der Iran machte zwar ein Abkommen mit dem Oman, wie Schiffe wieder unter Kontrolle des Irans durch die Straße von Hormus fahren können. Der Iran ist aber offensichtlich noch weit von einer Einigung mit Trump entfernt, obwohl am Freitag in der Schweiz eine Absichtserklärung beidseitig unterschrieben werden soll. Noch bleibt die Straße von Hormus blockiert. Die Situation kann jederzeit wieder außer Kontrolle geraten und eskalieren, zumal die Huthi-Rebellen aus Jemen jetzt auch Anlagen in Saudi-Arabien beschießen und Israel den Iran und Libanon weiter angreifen will.
Der Goldpreis erholte sich seit Anfang August wieder kräftig von 4100 auf 4384 USD/Unze ebenso wie Silber von 58 auf 64,6 USD/Unze. Damit ist Gold jetzt wieder auf dem Niveau wie zu Jahresbeginn, aber Silber noch mit 14% im Minus. Aber auch Industriemetalle bleiben gefragt. Kupfer stieg aber auf ein neues Jahreshoch von 14.100 USD/Tonne, aber auch Zink auf 3800 USD und Zinn auf 55.729 USD, was ein Plus von 33% seit Jahresbeginn bedeutet. Dies können Sie mit den ETC der BNP Paribas gut ausnutzen. Der Bitcoin tendierte unbeeindruckt nur seitwärts bei 62.000 USD/BTC.
Drohnen bleiben ein wichtiges Thema nicht nur wegen dem Anschlag auf den Flugplatz in Leipzig
Sowohl der Krieg im Iran als auch in der Ukraine wird sehr von modernen Drohnen dominiert, die aber auch enormen wirtschaftlichen Schaden anrichten. In Russland sind bereits über ein Drittel der Raffineriekapazitäten zerstört, was zu einem akuten Treibstoffmangel in Russland führte. Russland attackiert jetzt Kiew aber auch mit Raketen und Bomben mit einer großen Zerstörungskraft. Von wem die Drohnen auf dem Flugplatz in Leipzig stammen, ist nicht bekannt, aber die Vermutungen der Leitmedien und Politiker gingen natürlich gleich nach Russland. Nach dem DNA-Test soll nun hinter dem Anschlag in Leipzig eine Gruppe aus Litauen und Polen stecken. Wer der wahre Auftraggeber war, ist noch unklar. Es kann auch eine False Flag Attacke gegen die ukrainische Antonoff-Maschine gewesen sein. Die gleiche Gruppe soll schon im Jahr 2024 einen Sprengstoffanschlag auf den Flughafen in Leipzig gemacht haben.
Drohnen können aber auch zivil eingesetzt und die Produktivität von Unternehmen steigern. Ein interessanter Drohnenproduzent aus Asien, der seine Drohnen aber im zivilen Bereich in Warenlager einsetzt ist die Dt. Defense Beteiligung AG (WKN A2BPHP) – ein Start up-Unternehmen aus Singapur mit hohem Wachstumspotential. Die Gesellschaft macht eine Roadshow vom 24. bis 26. August in den Städten Frankfurt/M, Düsseldorf und Hamburg. Interessenten bitte beim Autor melden und info@eaststock.de oder Tel.: 040-6570883)
Michael Burry geht Short bei Tech-Aktien – Sie auch?
Die hohen geopolitischen Risiken und Inflationsgefahren werden bisher von den Anlegern ignoriert, ebenso die hohen Kapitalmarktrenditen von 5,2% bei den 30-jährigen US-Staatsanleihen. Der bekannte Shortseller Michael Burry ist jetzt bei einigen aus seiner Sicht überbewerten Tech-Aktien wie Nvidia, Micron, Tesla und Caterpillar short, setzt also auf fallende Kurse, aber er muss auch nicht hat immer richtig liegen wie damals beim Lehman Brothers-Crash im Jahr 2008, wo er mit Shortpotionen auf Banken Milliarden verdiente. Wegen ihm entstand der bekannte Film „The big short“.
Osteuropabörsen bleiben im Aufwärtstrend und Outperformer
Im Aufwärtstrend befinden sich noch die meisten Börsen in Osteuropa, die wieder einmal wie schon in den letzten 3 Jahren die Indices der großen westlichen Börsen wie den S&P-Index oder den DAX40-Index klar outperformen konnten. So stieg der ROTX-Index für Aktien aus Rumänien wie die Energiewerte Romgaz und Transgaz um fast 50% seit Jahresbeginn, der HTX-Index für Aktien aus Ungarn wie die Top-Performer Magyar Telekom und die OTP Bank um 37%, wie der KTX-Index mit Aktien aus Kasachstan wie die Halyk Bank und der Uranproduzent Kazatomprom mit einem Plus 30% und die der PTX-Index für Aktien aus Polen wie der Kupferproduzent KGHM oder die Warschauer Börse GPW mit einem Plus von 25%.
Der CECE-Index mit Aktien aus Ungarn, Polen und Tschechien im Boot erreichte bereits ein Plus von 22% und der SETX-Index für Aktien aus Südosteuropa ein Plus von 32%. Aber auch der ATX-Index aus Österreich ist ein halber Osteuropa-Index, da viele österreichische Unternehmen ihr Geld auch in Osteuropa investieren wie die Erste Bank und Raiffeisenbank International mit sehr guten Ergebnissen. Mit einem Plus von 24,5% zählt auch der ATX-Index zu den Top-Performern unter allen Weltbörsen. Hervorragende Chancen gibt es aber auch in Georgien mit der Lion Finance Group (Bank of Georgia +27% in 2026) und Georgia Capital (+51% ab 2025 ++437% in 3 Jahren!)
Erst informieren, dann investieren
Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise. aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Südosteuropa und den GUS-Republiken (Kasachstan, Georgien) gibt es neue Chancen. Auch in 2025 konnten schon wieder 9 Börsen aus Osteuropa mit einem kräftigen Plus outperformen (CECE-Index >50%!). Und seit Jahresbeginn bis jetzt waren es auch schon wieder 9 Börsen aus Osteuropa, die den DAX klar outperformen konnten. Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerrand nach Osteuropa.
Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per E-Mail für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einer weiteren Rumänien- und Ungarn-Special und einem Osteuropa-Zertifikate-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der „Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 31. Juli 2026.
TV-/Radio-Hinweise: Am 19. Juli 2025 wurde Andreas Männicke von Michael Mross im Rahmen des MMnews-Clubs über die Top-Aktien in Osteuropa befragt. Am 6. Oktober 2025 wurde Andreas Männicke zudem von Andreas Gross in Börsenradio Networks über die neuen Chancen in Osteuropabefragt. Alle Radio- und TV-Interviews können Sie sich runterladen im Video-Archiv unter www.eaststock.de, auch das letzte Video im EastStockTV, Folge 271. By the way: haben Sie schon neben dem YouTube-Kanal EastStockTV auch den neuen YouTube-Kanal– BRICS-TV abonniert?
Seminar-Hinweis: Falls Sie Interesse haben an neuen Ostbörsen-Seminaren „Go East“ oder einem BRICS-Seminar in Frankfurt/M oder anderen Städten, dann melden Sie sich bitte bei der EST-Redaktion (www.eaststock.de). Wenn Sie Interesse an Ostbörsen-Webinaren und BRICS-Webinaren haben, melden Sie sich bitte ebenfalls.
Bestellen Sie jetzt auch den kostenlosen Newsletter von Andreas Männicke mit aktuellen News über die Welt- und Ostbörsen und über die BRICS unter www.eaststock.de . Melden Sie sich auch unter info@eaststock.de, wenn Sie Interesse an einem neuen BRICS Newsletter von Andreas Männicke haben.