- Osteuropabörsen boomen
+++Straße von Hormus geöffnet, aber faktisch geschlossen+++Waffenstillstand bleibt fragil+++Israel schließt Rahmenabkommen mit Libanon++ Ölpreis im freien Fall++ +++Medwedew gibt legitime Angriffsziele in Deutschland bekannt++droht jetzt der 3. Weltkrieg? +++Putin und Selinskyi buhlen um Trump+++Gold/Silber bleibt schwach+++Kryptomärkte im Abwärtstrend, wie lange noch? +++DAX mit neuem Allzeit-Hoch++ Osteuropabörsen boomen++. Paprika ins Depot: Bukarester Börse (Rumänien) +36%+++Budapester Börse: +34%+++Almaty (Kasachstan) +25%+++
Die USA und der Iran haben zwar eine Absichtserklärung zur Beendigung des Irankriegs unterzeichnet, aber es ist noch sehr zweifelhaft, ob es in den nächsten 2 Monaten tatsächlich zu einer Einigung kommen kann. Die Straße von Hormus ist unter bestimmten Bedingungen, die eingehalten werden müssen, wieder geöffnet, aber es wird lange dauern bis die 1000 wartenden Schiffe die Straße von Hormus passiert haben. Zudem sind die Versicherungsprämien immer noch doppelt so hoch, so dass die Straße von Hormus für viele Schiffe (Reeder) faktisch geschlossen bleibt. Ob Minensuchboote von Deutschland eingesetzt werden sollen, ist noch ungeklärt. In jedem Fall brach der Brentölpreis seit Anfang Juni schon von 95 auf fast 70 USD brutal ein, was aber positiv für zukünftige Inflationsraten ist.
Aber auch der Ukrainekrieg scheint kein Ende nehmen zu wollen. Putin will in jedem Fall die Donbassregion gänzlich einnehmen. Putin ist erst dann zu Verhandlungen bereit, wenn sich die Ukraine gänzlich aus der Donbas-Region zurückzieht. Putin und Selinskyi buhlten am 4. Juli in einem Telefongespräch um die Gunst von Trump, wobei Putin die Nase vorn zu haben scheint. Die Ukraine ist jetzt sehr erfolgreich mit dem Beschuss von Tankanlagen und Raffinieren in Russland, so dass es jetzt in ganz Russland einem Treibstoffmangel gibt, vor allem aber auf der Krim, wo die Ausgabe von Benzin an Privatpersonen gänzlich untersagt wurde. Putin ist jetzt sauer auf die EU und vor allem auf Deutschland, da sie den Beschusse von Drohnen sogar auf Moskau gutheißen und befürworten. Aus Putins Sicht wird damit Deutschland zur Kriegspartei. Der ehemalige Premier und Ex-Präsident Medwedew hat schon eine Liste von legitimen Zielen der Rüstungsindustrie in Deutschland veröffentlicht. Hier droht dann sogar ein großer europäischer Krieg mit Russland, wobei sich Trump dann wohl bedeckt halten wird.
Trotz dieser Risiken und Inflationsgefahren stieg der DAX am 2. Juli um über 2% auf ein neues Allzeithoch von 25.655 Indexpunkten. Im März war der DAX noch unter 22.500 Indexpunkte. Auslöser war, dass das neue Reformprogramm der Regierung beschlossen wurde, was aber noch viele Fragen aufwirft.
Der DAX und die Wall Street tendierten durch die neuen Perspektiven beim Irankrieg ab Anfang Juli sehr freundlich, so auch viele Börsen aus Osteuropa, die den DAX sogar wieder einmal klar outperformen konnten. So stieg der CECE-Index (+14%) mit Ungarn (+32%), Polen (+14%) und Tschechien (-8%) im Boot weit besser ab als der DAX (+5%) und sogar auch besser als der S&P Index (+9%) und auch besser als der NASDAQ-Index (+11%). Dabei schnitten Bankaktien aus Osteuropa im Durchschnitt noch besser ab (CECE- Banken-Index +23%). Noch viel besser schnitt aber der SETX-Index (+23%) ab mit den Ländern aus Südosteuropa und der Balkanregion mit einem Plus von 23%, wobei hier wiederum insbesondere die Bukarester Börse mit einem Plus von 37% beim ROTX-Index viel Freude macht. 5 Aktien aus Rumänien notieren seit März 2025 sogar an deutschen Börsen im Freiverkehr, wobei hier insbesondere die Energiewerte Romgaz und Transgaz Furore machen.
Alle diese Aktien werden im Börsenbrief East Stock Trends ausführlich vorgestellt (nächstens Mal mit dem Ungarn-Special: Paprika ins Depot!). Die Osteuropabörsen werden aber in den westlichen Medien trotz der deutlichen Outperformance immer noch sehr stiefmütterlich behandelt.
Andreas Männicke gibt seine Einschätzung dazu in seinem Börsenbrief East Stock Trends (www.eaststock.de ) und auch in seinem neuen EastStockTV-Video. Folge 269 auf YouTube.
Kommt nach den Trauerfeierlichkeiten der Durchbruch beim Irankrieg oder eine neue Eskalation?
Trump ist nach wie vor davon überzeugt, dass es zeitnah einen guten Deal mit dem Iran geben wird und die Straße von Hormus geöffnet bleibt. Positiv ist, dass sich Israel in einem Rahmenabkommen mit dem Libanon bereit erklärt, unter bestimmten Bedingungen aus dem Libanon zurückzuziehen. Es bleibt nun abzuwarten, ob die nächsten Gespräche wirklich eine Annäherung ergeben und ein dauerhafter Frieden möglich ist. Der Waffenstillstand ist sehr fragil und kann jederzeit wieder gebrochen werden.
Bei den Trauerfeierlichkeiten von dem ehemaligen Revolutionsführer Ali Chamenei reisten Vertretern von 100 Ländern nach Teheran, darunter auch Shehbaz Sharif, der Ministerpräsident Pakistans. Sharif und seine Regierung spielen eine wichtige Rolle in den Vermittlungen zwischen dem Iran und den USA. Die Trauerfeierlichkeiten dauern mehrere Tage und in der Zeit demonstriert der Iran Stärke. Von dem Sohn und Nachfolger gibt es immer noch keine Spur. Aber es ist erstaunlich, wie sich die Revolutionsgarden jetzt organisieren und so starken Widerstand gegen die USA aufbringen, wobei die Trumpfkarte Straße von Hormus bei Bedarf jederzeit wieder gespielt werden kann. Es kann also jederzeit auch wieder zu einer neuen Eskalationsstufe kommen.
Kein Waffenstilstand in der Ukraine in Sicht – Eskalation möglich
Aber auch beim Ukrainekrieg sind Verhandlungen über einen Frieden in weite Ferne gerückt, was aber auch vor allem dem russophoben Verhalten der maßgeblichen EU-Vertreter liegt, die wohl immer noch den Krieg lieber auf dem Schlachtfeld gewinnen wollen. Dabei hat das ehemaligen Triumvirat Stamer, Macron und Merz in der eigenen Bevölkerung überhaupt gar keinen Rückhalt mehr und man bekommt fast dem Eindruck, die Politiker brauchen fast eine Fortsetzung des Krieges, um von den eigenen Problemen abzulenken und selbst an der Macht zu bleiben. Stamer hat schon abgedankt. Sind Merz und Macron die nächsten? Die nächsten Landtagswahlen in Ostdeutschland dürften sehr aufschlussreich sein.
Wer kontrolliert im Westen das korrupte System in der Ukraine
Die NATO will der Ukraine jetzt weitere 70 Mrd. USD zur Verfügung stellen, um den Proxy-Krieg NATO gegen Russland fortsetzen zu können. Dabei trägt die Hauptlast jetzt die EU und hier wiederum der deutsche Steuerzahler als Hauptfinanzier. Will er aber das auch? Hinzukommt, dass man überhaupt nicht weiß, wo die Milliarden der EU, der NATO und auch von Deutschland direkt landen und wie sie verteilt werden. Die Ukraine ist bekanntermaßen ein hoch korruptes System, was aber vom Westen und auch nicht von westlichen Medien hinreichend kritisch hinterfragt, untersucht und kontrolliert wird. Es dürfte klar sein, dass es im Netzwerk von Selinsky viele korrupte Politiker und Generäle gibt, die das Geld aus dem Westen veruntreuen. Auch Selinskyi selbst könnte davon betroffen sein, zumal er schon bei den Panama-Papers erwähnt wurde.
Kommt es im Herbst zu einem Machtwechsel in der Ukraine?
Nicht nur deswegen steht Selinky enorm unter Druck. Nun scheint es demnächst einen neuen Machtkampf in der Ukraine zu geben, denn nun will Ex-Oberbefehlshaber Saluschnyj bei einer möglichen Präsidentenwahl im Herbst gegen Selenskyj antreten, was schon jetzt für viel Gesprächsstoff sorgt. Saluschnyj wurde von Selinskyi als Oberbefehlsgeber der Armee abgesetzt und ist nun als Botschaft in Großbritannien tätig.
Deutschland wird zur Kriegspartei: droht ein 3. Weltkrieg?
Deutschland wird durch die direkte Beteiligung beim Bau von Drohnen in der Ukraine mehr und mehr zur aktiven Kriegspartei. Der ehemalige Präsident und Premier von Russland Mewedew hat schon klare Warnungen gegenüber Deutschland ausgesprochen und legitime Ziele der Rüstungsindustrie benennen. Wollen wir es soweit kommen lassen, dass demnächst tatsächlich Bomben aus Russland auf deutschen Boden einschlagen und einen 3. Weltkrieg entfachen? Deutschland scheint sich schon jetzt auf eine Kriegswirtschaft einzustellen. Es wird jetzt höchste Zeit, zu versuchen mit diplomatischen Verhandlungen zu beginnen, bevor die Situation weiter eskaliert.
Treibstoffmangel in Russland sorgt für Unmut in der Bevölkerung
Der Ukraine gelingt es in der Tat vortrefflich, Russland mit fortgesetzten Drohnenangriffen auch im Landesinnern Tankanlagen und Raffinerien zu treffen, so dass 40% der Raffineriekapazitäten in Russland schon beschädigt sind. Es darf auf der Krim kein Benzin mehr ausgegeben werden. Die Brücke zur Krim ist schon stark beschädigt. Bei Großstädten wie Sewastopol gibt es weder Strom noch Wasser. Die Bevölkerung auf der Krim leidet jetzt unter dem Krieg, aber viele Regionen in Russland sind jetzt auch vom Treibstoffmangel betroffen. Der Treibstoffmangel in Russland und die steigenden Preise sorgen nun für Unmut in der Bevölkerung, aber noch sitzt Putin relativ sicher im Sattel. Putin und Selinskyi buhlten am 4. Juli in einem Telefongespräch um die Gunst von Trump, wobei Putin die Nase vorn zu haben scheint.
Wird Putin in der Not taktischen Atombomben einsetzen?
Die Ukraine schreckt auch nicht mehr davor zurück, Kindertagesheime zu beschießen, was Putin jetzt wütend macht und als terroristischen Akt bezeichnet. Der Krieg nimmt jetzt Formen an, die Angst machen, dass der Krieg irgendwann nicht doch einmal auf Europa und hier insbesondere auf Deutschland und Großbritannien überschwappt. Putin hat oft klar genug zum Ausdruck gebracht, dass er wenn er die Existenz von Russland gefährdet sieht, in der Not auch taktische Atomwaffen eingesetzt werden. So wird Russlands Schwäche jetzt möglicherweise zur Gefahr für die ganze Welt.
Trotz geopolitischer und geldpolitscher Risiken neue Allzeit-Hochs an der Wall Street
Die Weltbörsen scheinen immer noch von einem guten Ausgang bei dem Kriegen im Iran und der Ukraine überzeugt zu sein und glauben an keine weiteren Eskalationen. Auch die Möglichkeit steigender Zinsen in den USA mindern im Moment (noch) nicht die Kauflaune bei den Anlegern. Nachdem die Straße von Hormus geöffnet wurde, brach der Brentölpreis von 95 auf fast 70 USD/Barrel ein, womit die Inflationsgefahr nun abnimmt. Gold und Silber sowie Kryptomärkte tendierten in den letzten Wochen aber schwach wegen der Aussicht aufsteigende Zinsen in den USA.
Der DAX stieg am 3. Juli sogar im 0,78% ein neues Allzeit-Hoch von 25.804 Indexpunkten, was ein Plus von 5% seit Jahresbeginn bedeutet. Der Dow Jones Industrial Index (DJI) stieg ebenfalls auf ein neues Allzeithoch von 52.863 Indexpunkten, was ein Plus von 9,34% seit Jahresbeginn bedeutet. Am besten schnitt aber in diesem Jahr von den großen westlichen Börsen-Indices der Nikkei 225 Index ab mit einem Plus von 34,6% bei einem Indexstand von 69.744 Indexpunkten.
Osteuropa-Börsen bleiben klare Outperformer
Wesentlich besser als der DAX und DJI schnitten aber wiederum im 1. Halbjahr 2026 auch die Börsen-Indices aus Osteuropa ab und dies nicht nur in diesem Jahr, sondern schon die 3 letzten Jahre in Folge. Insofern verwundert es schon, dass die die westlichen Medien und Börsenjournalen bisher so wenig über die großartige Performance der Osteuropabörsen berichten. So stieg der CECE-Index mit Ungarn (+34%), Polen (+13,9%) und Tschechien (-7,5%) im Boot seit Jahresbeginn bereits um 15,4%. Noch besser schnitt aber der SETX-Index für Aktien aus Südosteuropa und der Balkan-Region mit einem Plus von 27,8% ab, wobei hier wiederum die Aktien aus Rumänien (ROTX-Index +36,7%!). Insofern lohn es sich nach wie vor, auf Osteuropa-Zertifikate und Osteuropafonds zu setzen,
Seit März letzten Jahres sind schon 5 Standardwerte aus Rumänen an deutschen Börsen handelbar, darunter auch Romgaz (+124% seit März 2025) und Transgas (+ 203% seit März 2025), wo sich der Kurse in 1 Jahr schon mehr als verdoppelt haben. Hervorragende Chancen gibt es aber auch in Georgien mit der Lion Finance Group (Bank of Georgia +27% in 2026) und Georgia Capital (+51% ab 2025 ++437% in 3 Jahren!) und Kasachstan (KTX Local Index +25%). Am besten schnitt aber die benachbarte „B&B-Kombination“ ab, also Bukarest und Budapest mit einem Plus von jeweils über 30% beim ROTX- bzw. HTX- Index. Daher gibt es im nächsten East Stock Trends (www.easttsock.de) auch ein Ungarn-Special: „Paprika ins Depot!“
Aber auch der ATX-Index aus Österreich ist ein halber Osteuropa-Index, da viele österreichische Unternehmen ihr Geld auch in Osteuropa verdienen wie die Erste Bank und Raiffeisenbank International mit sehr guten Ergebnissen. Mit einem Plus von 22,7% zählt auch der ATX-Index zu den Top-Performern unter allen Weltbörsen. Eine interessante Aktie an der Wiener Börse ist die Schweizer Gesellschaft aus Baar K2G Holding AG (WKN A40BDJ, Kurs, 2,94 €), die mit KI unterstützt umfangreiche Datenbanken analysiert, um optimale Preise und Risikoprämien für Versicherungen zu finden. Komplexe Datenmengen sollen in klare Entscheidungen umgewandelt werden. Die Gesellschaft ist auch im Baltikum aktiv. Das Schweizer Unternehmen existiert 7 Jahre will schon im nächsten Jahr profitabel sein.
Erst informieren, dann investieren
Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise. aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Südosteuropa und den GUS-Republiken (Kasachstan, Georgien) gibt es neue Chancen. Auch in 2025 konnten schon wieder 9 Börsen aus Osteuropa mit einem kräftigen Plus outperformen (CECE-Index >50%!). Und seit Jahresbeginn bis jetzt waren es auch schon wieder 9 Börsen aus Osteuropa, die den DAX klar outperformen konnten. Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerrand nach Osteuropa.
Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per E-Mail für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einer weiteren Rumänien- und Ungarn-Special und einem Osteuropa-Zertifikate-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der „Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 25. Juni 2026.
Wer Interesse an lukrative, hochrentablen Immobilienanlage in der Schweiz und einem attraktiven Handelssystem für Rohstoffe long/short mit einer nachgewiesenen Perfomance von 50% in 2025 und +40% im 1. Halbjahr 2026 hat sowie 2 interessanten Aktien aus Asien mit Expansionsbestrebungen in Deutschland bzw. der EU hat, der wende sich bitte direkt an den Autor bzw. an die EST- Redaktion (Tel: 040-6570883).
TV-/Radio-Hinweise: Am 19. Juli 2025 wurde Andreas Männicke von Michael Mross im Rahmen des MMnews-Clubs über die Top-Aktien in Osteuropa befragt. Am 6. Oktober 2025 wurde Andreas Männicke zudem von Andreas Gross in Börsenradio Networks über die neuen Chancen in Osteuropabefragt. Alle Radio- und TV-Interviews können Sie sich runterladen im Video-Archiv unter www.eaststock.de, auch das letzte Video im EastStockTV, Folge 268. By the way: haben Sie schon neben dem YouTube-Kanal EastStockTV auch den neuen YouTube-Kanal– BRICS-TV abonniert?
Seminar-Hinweis: Falls Sie Interesse haben an neuen Ostbörsen-Seminaren „Go East“ oder einem BRICS-Seminar in Frankfurt/M oder anderen Städten, dann melden Sie sich bitte bei der EST-Redaktion (www.eaststock.de). Wenn Sie Interesse an Ostbörsen-Webinaren und BRICS-Webinaren haben, melden Sie sich bitte ebenfalls.
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