- Osteuropa-Aktien boomen –
+++Gold und Silber-Crash eröffnen neue Möglichkeiten+++ Bitcoin in freien Fall+++große Finanzkrise ante Portas? +++Dow Jones Industrial Index und Nikkei225-Index jeweils mit neuem Allzeit-Hoch+++Wahlsieg der LPD in Japan sorgt für ein Kursfeuerwerk++Kommt nun ein Iran-Krieg? ++Friedensgespräche beim Ukrainekrieg gehen weiter++ Osteuropa-Aktien boomen weiter+++Neue Unternehmensanleihe von Nakiki SE+++
Ende Februar gab es einen ungewöhnlichen Crash bei Gold, Silber und einigen Metallen wie auf Knopfdruck. Damit ging fast alles verloren, was zum Jahresbeginn gewonnen wurde. Dies war aber auch nur eine Reaktion auf einen außerordentlich starken Kursanstieg zuvor. So kann Gold auch nach der scharfen Korrektur in 1 Jahr noch um 73% und Silber sogar um 156% zulegen. Aber auch der Bitcoin und fast alle Kryptowährungen brachen im Kurs ein, sodass der Bitcoin nun mit 26% in 1 Jahr im Minus ist. Aber in 3 Jahren stieg er noch um 217%. Dafür erreichte der Dow Jones Industrial Index (USA) und der Nikkei 225 Index (Japan) ein neues Allzeit-Hoch. Am meisten Sie aber wieder die Börsen-Indices und Aktien aus Osteuropa seit Jahresbeginn, genauso wie im Vorjahr. Eine gute Alternative ist es in unsicheren, volatilen Zeiten auf Unternehmensanleihen mit einem hohen Kupon zu setzen wie die Treasury-Bitcoin-Anleihe von Nakiki SE mit einem Kupon von 9,875% (WKN A460N4).
Andreas Männicke gibt seine Einschätzung dazu in seinem Börsenbrief East Stock Trends (www.eaststock.de ) und auch in seinem neuen EastStockTV-Video. Folge 265 auf YouTube.
Erste Ernüchterung im Gold- und Silberrausch
Im Januar stiegen die Gold- und Silberpreise zunächst in ungeahnte Höhen, brachen aber Ende Januar bis 2. Februar brutal ein, so dass aus den hohen Gewinnen nur noch wenig übrig blieb. Gold stieg seit Jahresbeginn zunächst um 30% von 4200 auf 5500 USD/Unze, brachen von über 30% von 4200 auf 5500 USD/Unze, aber brach vom 29. Januar bis 2. Februar von fast 5600 auf unter 4600 USD im Tief ein, um sich nun wieder auf über 5000 USD/Unze zu erholen. Silber stieg zum Jahresbeginn sogar um 106% von 58 auf 120 USD im Hoch, brach dann seit dem 29. Januar bis 6. Februar wieder auf 77 USD/Unze ein, um sich nun wieder auf über 80 USD/Unze zu erhöhen. Eine derartige Volatilität gab es selten bei Gold und Silber in so kurzen Zeitrauem. Die Kaufgründe für Gold und Silber als „sicherer Hafen“ wurden an dieser Stelle schon oft beschrieben wie der Kauf von Notenbanken, die Angst vor einer großem Überschuldungskrise in den USA, ein schwacher US-Dollar, die nicht enden wollende und möglichwese eskalierenden geopolitischen Krisenherde (Ukraine, Iran, etc.,) und die Hoffnung auf sinkenden Zinsen der FED.
Run auf physisches Silber hält an
Bei Silber kam als in der Industrie gebrauchtes Produkt ein wahrerer Run auf die physische Auslieferung von Silber hinzu, so dass 28% der Silberbestände an der Comex ausgeliefert werden musste. Auch das gab es noch nie in diesem Umfang. Es kam eine wahre Kaufpanik auf. Es gibt viermal so viele Silber-Produkte im Finanzmarkt als physische Bestände und es gab Ängste, dass diese nicht mehr ausgeliefert werden können. Wenn nun alle fast gleichzeitig die physische Auslieferung verlangen. Zudem gab es Spekulationen, dass sich JP Morgan mit seinen Silber-Short-Positionen verzockt hat und sich nun zwangläufig großvolumig eindecken musste.
Die Nominierung von dem Falken Kevin Warsh als angeblicher Auslöser des Gold-/Silber-Crash
Nun soll angeblich die Nominierung des früher falkenhaften Kevin Warsh als neuer FED-Chef der Auslöser für den Flash-Crash bei Gold/Silber sein, was aber nur die halbe Wahrheit ist. Die Wahrheit liegt eher darin, dass es zu am 29. Januar zu viele Anleger zu gierig wurden und gehebelte Silber-Derivate gekauft haben, die dann wiederum massenhaft eingedeckt werden mussten. Große Short-Positionen drückten den Silberpreis und dann startete der Dominoeffekt als alle am 30. Januar auf einmal auf den Verkaufsknopf an den Terminmärkten drückten. Zuvor war es aber charttechnisch ein Ritt in die Fahnenstange, der oft so endet wie vom 29. Januar bis 6. Februar.
Der Kampf um Rohstoffe hält an
Dennoch müssen wir die vorherigen Kaufgründe der Edelmetallpreise weiter im Auge behalten wie die Möglichkeit einer großen Finanz- und Währungskrise, die auch durch die BRICS-Länder gefördert werden kann, wo es auch um einen Kampf um Rohstoffe geht. Im Auge müssen wir auch die zu hohen Anleihen-Rendite und deren Folgewirkungen in den USA und Japan behalten und dem schwachen US-Dollar, der sich zum Euro jetzt aber bei 1,18 EUR/USD stabilisiert hat.
Hohe Anleihen-Renditen in den USA und in Japan machen Sorgen
Sorgen bereiten weiterhin die anhaltend hohen Renditen der US-Staatsanleihen von 4,85% und der japanischen Staatsanleihen von 3,6%, was dem Staat viel Geld kostet und den Haushalt nachhaltig belastet, übrigens auch in Frankreich und Deutschland. Es ist unübersehbar, dass viele Notenbanken wie auch China und Indien, aber auch aus Dänemark eher US-Staatsanleihen verkaufen als kaufen. Gibt es also demnächst einen Käuferstreik bei US-Staatsanleihen. Sorgen bereiten aber auch die geopolitischen Risiken beim anhaltenden Ukraine-Krieg und einem möglichen Irankrieg, was den Brentölpreis schon auf 69 USD/Barrel anstiegen ließ.
Nakiki SE mit neuem Anleihen mit hohem Kupon von 9,875% am Start (WKN A460N4)
Zu einer Ernüchterung kam es aber bei den Krypto-fans anch dem starken Kurseinbruch des Bitcoins auf das neuen Jahrestief von 60.000 BTC/USD, das alle Kryptowährungen mit nach unten riss. Der CEO von Strategy Saylor bleibt aber bullish für den Bitcoin und kauft weiter Bitcoins hinzu. Eine ähnliches Geschäftsmodell wie Strategy hat das deutsche Unternehmen Nakiki SE, die im Geregelten Markt in Frankfurt/M notieren. Das Unternehmen will auch mit Eigenkapital und Fremdkapital gestaffelt Bitcoin erwerben und damit langfristig eine überdurchschnittliche Performance erzielen. Das Unternehmen hat nun eine Anleihe mit einem hohen Kupon von 9,875% auf den Markt gebracht, was in unsicheren Zeiten wie jetzt eine lukrative Ertragsquelle sein kann.
Mit fast 10 % Zins durch die Krypto-Turbulenzen: Nakiki Anleihe WKN A460N4
Die vergangenen Wochen haben Anlegern erneut vor Augen geführt, wie schnell sich Marktstimmungen drehen können. Bitcoin, Gold und Silber erreichten zunächst neue Allzeithochs – nur um kurz darauf massive Kursverluste zu verzeichnen. Hohe Volatilität, Liquidationen und ETF-Abflüsse bestimmten das Bild.
Gerade Bitcoin als Leitwährung des Kryptomarktes zeigte erneut seine strukturelle Schwäche: keine laufenden Erträge, hohe Schwankungen, volle Abhängigkeit vom Marktzyklus. Wer investiert ist, muss aushalten – ohne Cashflow, ohne Zinsen, ohne Sicherheitsnetz.
Rendite oder reine Kurswette?
Bitcoin bleibt ein relevantes Asset, aber kein stabiles Renditeinstrument. In vergangenen Bärenmärkten waren Kursverluste von 50 % bis über 80 % keine Ausnahme (2014, 2018, 2022). Auch der aktuelle Zyklus zeigt: Volatilität ist kein Sonderfall, sondern Teil der Struktur.
Für viele Anleger stellt sich daher eine pragmatische Frage: Wie lässt sich Kapital durch unsichere Marktphasen bringen, ohne vollständig auf Bitcoin-Potenzial zu verzichten?
Struktur statt Hoffnung
Eine mögliche Antwort bietet die börsennotierte Unternehmensanleihe der Nakiki SE (WKN A460N4), handelbar an der Börse Frankfurt.
Die Eckdaten:
- 9,875 % fixer Kupon p.a.
- Zinszahlung halbjährlich
- Laufzeit: 5 Jahre
- Börsennotierung Frankfurt
- Unternehmensanleihe mit integrierter Bitcoin-Strategie
Die Nakiki SE verfolgt einen Treasury-Ansatz, bei dem Bitcoin nicht als kurzfristige Spekulation, sondern als strategisches Asset genutzt wird. Käufe erfolgen gestaffelt, finanziert aus Eigen- und Fremdkapital – angelehnt an bekannte Bitcoin-Treasury-Modelle.
Der entscheidende Unterschied für Anleger:
👉 Der Kupon wird unabhängig von der kurzfristigen Bitcoin-Entwicklung gezahlt.
Warum dieses Konzept gerade jetzt relevant ist
Solange Kryptomärkte von Unsicherheit, Liquiditätsengpässen und widersprüchlichen technischen Signalen geprägt sind, kann es sinnvoll sein:
- nicht vollständig dem Kursrisiko ausgesetzt zu sein,
- dennoch indirekt am langfristigen Bitcoin-Potenzial teilzunehmen,
- und gleichzeitig planbare Erträge zu erzielen.
Für Anleger, die Bitcoin langfristig positiv sehen, kurzfristig aber weitere Drawdowns vermeiden wollen, kann eine strukturierte Anleihe eine Brückenstrategie durch turbulente Marktphasen darstellen.
Zins statt Zittern
Bitcoin bleibt volatil.
Narrative wechseln schnell.
Kapital sucht Orientierung.
In diesem Umfeld gewinnen Instrumente an Bedeutung, die Ertrag, Struktur und Disziplin verbinden. Die Nakiki-Anleihe (WKN A460N4) ist kein Ersatz für Bitcoin, aber eine sachliche Alternative zur reinen Kurswette – insbesondere in Phasen erhöhter Unsicherheit. Nicht maximale Euphorie entscheidet über Performance, sondern Struktur.
Dow Jones Industrial Index (USA) und Nikkei225-Index (Japan) mit neuen Allzeit-Hochs
Es ist etwas überraschend, dass bisher die globalen Aktienmärkte noch nicht auf die hohen US-Anleihen-Renditen und einer möglichen staatlichen Finanzkrise in den USA reagiert haben. Die Hoffnung liegt beim dynamischen Wachstum der KI-Unternehmen. So stieg der Dow Jones Industrial Index seit Jahresbeginn jetzt sogar um 3,67% auf ein neues Allzeit-Hoch von erstmals über 50000 Indexpunkten und der Nikkei 225 Index sogar um 8,74% auf 56,363 Indexpunkte, wobei der überzeugende Wahlsieg der Liberaldemokratischen Partei (LPD) die Kauflaune der Anleger erhöhte. Die Premierministerin Sanae Takaichi will die Steuern senken und noch mehr investieren. Wie sie das bei dem hohen Schuldenstand finanzieren will, bliebt ein Rätsel. Aber die Börse feiert im Moment die hohe Investitionsbereitschaft des Staates.
Osteuropa-Börsen als Outperformer
Noch besser als die genannten westlichen Indices schnitten bis 10. Februar die Börsen-Indices aus Osteuropa ab. So stieg der CECE-Index mit Aktien aus Ungarn, Polen und Tschechien bereits um 8,16%, wobei der HTX-Index für Aktien aus Ungarn sogar um 19,44% zulegen konnte. Der SETX-Index für Aktien aus Südosteuropa (Rumänien, Bulgarien, Slowenien, Kroatien, Serbien etc.) stiegen sogar um 10,4%, hier wiederum um meisten der BTX-Index für Aktien aus Bulgarien mit einem Plus von 15,7% seit Jahresbeginn. Bulgarien hat im Januar den Euro eingeführt. Aber auch die Börsenindices aus Slowenien und Rumänien konnten jeweils um über 10% zulegen, während der DAX nur um 1,9% (bis 10. Februar) ansteigen konnte.
Weiterhin gute Chancen in Osteuropa
In Miami werden nun die weiteren Rahmenbedingen für einen Frieden in der Ukraine verhandelt, wobei eine Einigung wohl erst im Sommer zustande kommen wird. Weil die Kriegsparteien mit ihren Forderungen und Vorschlägen noch zu weit auseinanderliegen. Falls es im diesem Jahr aber zu einem wie auch im mehr gearteten Frieden kommt sollte, könnte neben ukrainischen Aktien auch wieder russische Aktien interessant werden, falls die Sanktionen dann beidseitig beendet werden. Falls es aber keinen Frieden geben wird, ist die Gefahr sehr groß, dass sich der Krieg auf Europa ausweiten wird, insbesondere dann, wenn deutsche Raketen in Moskau landen werden, was Bundeskanzler Merz vorhat. Das sollte unter allen Umständen vermieden werden. Ganz unabhängig vom Ukraine-Konflikt sollte Anleger in 2026 fortan auch die großen Outperformance-Chancen in Osteuropa wahrnehmen
Erst informieren, dann investieren
Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise. aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Südosteuropa und den GUS-Republiken (Kasachstan, Georgien) gibt es neue Chancen. Auch in 2025 konnten schon wieder 9 Börsen aus Osteuropa mit einem kräftigen Plus outperformen (CECE-Index >50%!). Und seit Jahresbeginn bis jetzt waren es auch schon wieder 8 Börsen aus Osteuropa, die den DAX klar outperformen konnten. Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerrand nach Osteuropa.
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TV-/Radio-Hinweise: Am 19. Juli 2025 wurde Andreas Männicke von Michael Mross im Rahmen des MMnews-Clubs über die Top-Aktien in Osteuropa befragt. Am 6. Oktober 2025 wurde Andreas Männicke zudem von Andreas Gross in Börsenradio Networks über die neuen Chancen in Osteuropabefragt. Alle Radio- und TV-Interviews können Sie sich runterladen im Video-Archiv unter www.eaststock.de, auch das letzte Video im EastStockTV, Folge 265. By the way: haben Sie schon neben dem YouTube-Kanal EastStockTV auch den neuen YouTube-Kanal– BRICS-TV abonniert?
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