- Südosteuropa-Börsen boomen –
+++Iran unter Beschuss der USA und Israel++Iran weht sich-+++Trump will Regime Change+++Ajatollah Ali Chamenei tot+++Revolutionsgarden planen Racheakte+++ ++Selbst Dubai in Gefahr+++Straße von Hormus gesperrt+++Öl, Gold und Silber im Fokus+++Nvidia trotz guter Zahlen abgestraft+++Südosteuropaaktien boomen: ROTX +15%, SBI-Index +18%+++ Kryptowährungen suchen einen Boden+++
Israel und die USA starteten am 28. Februar einen koordinierten, völkerrechtswidrigen Angriff gegen den Iran. Trump ließ sich den Angriffskrieg nicht durch den Kongress genehmigen, was nach der US-Verfassung eigentlich vorgeschrieben ist. Er beruft sich auf ein präventives Selbstverteidigungsrecht der UN-Charta. Der geistliche Führer Ajatollah Ali Chamenei wurde am 1. März mit weiteren Familienangehörigen getötet. Iranische Staatsmedien haben den Tod von Chameneis Tochter und Enkel bestätigt. Der Iran versucht sich zu wehren und greift nicht nur Tel Aviv an, sondern auch 6 amerikanische Stützpunkte im Nahen Osten, darunter sogar Dubai, wo es Explosionen und Beschädigungen von Hotels und am Flughafen gab. Zudem ließ der Iran die Straße von Hormus sperren.
Es ist nun zu vermuten, dass einige Rohstoffe wie Öl, Gold und Silber im Kurs ansteigen werden, aber Aktienindices nachgeben werden. Es kommt nun darauf an, wie lange der Krieg anhalten wird und ob es einen Regimewechsel im Iran gibt, was das erklärte Ziel von Trump ist. Vor dem Krieg boomten vor allem die Aktienmärkte aus Südosteuropa, vor allem aus Rumänien und Slowenien mit Kursanstiegen von bis zu 20% seit Jahresbeginn. In Osteuropa locken weiterhin sehr hohe Dividendenrenditen, die einen gewissen Puffer gerade in Krisenzeiten wie jetzt bieten können.
Andreas Männicke gibt seine Einschätzung dazu in seinem Börsenbrief East Stock Trends (www.eaststock.de ) und auch in seinem neuen EastStockTV-Video. Folge 266 auf YouTube.
Trump will unbedingt einen Regime Change im Iran
Die USA begannen zusammen mit Israel am 28. Februar einen wahrscheinlich schon lange geplanten, völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran. Dies kam überraschend, da die Verhandlungen der USA mit dem Iran noch nicht abgeschlossen waren und zuvor den Anschein erweckten, dass man sich wegen des Atomprogramms doch noch einigen könnte. Trump will aber nun auf jedem Fall einen Regime Change herbeiführen. Er fordert die Bevölkerung auf, die Chance zu nutzen, um auf die Straße zu gehen, was für Oppositionelle sehr gefährlich bis tödlich sein kann. Trump ist aber auch bereit, sich mit dem neuen Triumvirat zu treffen.
Wer wird Nachfolger von Ajatollah Ali Chamenei?
Mit Hilfe der Geheimdienste gelang es den geistlichen Führer Ajatollah Ali Chamenei am 1. März zu töten und auch eine Tochter und Enkel von ihm. Jetzt leitet ein Triumvirat die Geschicke im Iran, wobei es noch keine klare Führungsperson gibt. Der Iran versuchte sich zu wehren, indem er nicht nur Tel Aviv, sondern auch amerikanische Stützpunkte bombardieren ließ, sogar in Dubai, wo einige Hotelkomplexe und der Flughafen beschädigt wurden. Erstmals starben bei den Drohnenangriffen auch amerikanische Soldaten. Touristen können Dubai im Moment nicht verlassen. Der Flughafen wurde geschlossen.
Straße von Hormus gesperrt – und nun?
Zudem gelang es dem Iran, die Straße von Hormus zu sperren, was erhebliche Auswirkungen auf den Ölpreis hat, den 20 Prozent der Öltransporte gehen durch die Straße von Hormus. Eine dauerhafte Sperrung würde die Ölpreise erheblich verteuern. Es kommt nun sehr darauf an, wie lange der Krieg anhält und ob die Revolutionsgarden Racheakte planen. Der Iran-Krieg dürfte aber länger andauern als beim letzten Mal nach dem US-Angriff, der in wenigen Tagen beendet war.
China und Russland bleiben im Hintergrund
Der Konflikt ist auch im Zusammenhang mit dem Kampf um Rohstoffe zu sehen, also im Kontext USA gegen die BRICS, vor allen USA gegen China. Der Iran produziert 3 Mio. Barrel Öl am Tag, wobei die Hälfte davon nach Chian exportiert wird. China und Russland verurteilen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA, halten sich aber militärisch zurück, obwohl auch chinesische und russische Kriegsschiffe vor Ort im Nahen Osten befinden.
Öl, Gold, Silber und der Bitcoin im Fokus
In Phasen der Unsicherheit sind Gold und Silber immer wieder nachgefragt Anlageinstrumente, die aber auch schon im Vorfeld des Irankriegs stark angestiegen sind. Aktienmärkte dürften hingegen in einem solchen Umfeld eher zu Schwäche neigen. Kryptomärkte reagierten über das Wochenende sogar leicht erholt. Europäische Aktienmärkte bis zum Irankrieg die US-Aktienmärkte sogar leicht outperformen Der Bitcoin stabilisierte sich bei etwa 65.000 USD. Der EuroStoxx50 war bis 27. Februar noch mit fast 5 Prozent im Plus und der DAX mit 3 Prozent. Der S&P 500 Index aus den USA korrigierte hingegen zuletzt etwas und ist jetzt nur noch in etwas auf dem Niveau wie zu Jahresbeginn. Nvidia lieferte zwar sehr gute Quartalsergebnisse ab und gab auch einen positiven Ausblick. Dennoch fiel die Aktie wie ein Stein von über 190 auf 177 USD, weil man nicht weiß wie groß die Konkurrenz aus China sein wird. Vor allem die Umsätze für Chips für Rechenzentren nehmen nunmehr eine domminierende Stellung bei Nvidia ein.
Osteuropa mit Outperformance-Chancen: „Dividendenperlen“ überzeugen!
Wer aber einen Value-Ansatz und hohen Dividendenrenditen bevorzugt, der ist im Moment in Osteuropa besser aufgehoben. So konnte der CECE-Index mit Ungarn, Polen und Tschechien im Boot seit Jahresbeginn schon um 6 Prozent ansteigen und der SETX-Index mit Aktien aus Osteuropa sogar um 14 Prozent, wob der SBI-Index für Aktien aus Slowenien sogar um 18 Prozent und der ROTX-Index für Aktien aus Rumänien um fast 15 Prozent zulegen. Aber auch der KTX-Index für Aktien aus Kasachstan stiegen bereits um 13 Prozent seit Jahresbeginn. Der DAX konnte bis 27. Februar nur um 3 Prozent ansteigen und die US-Indices so gut wie gar nicht. Der NASDAQ Comp. Inde war sogar mit 2,4 Prozent im Minus.
Erst informieren, dann investieren
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TV-/Radio-Hinweise: Am 19. Juli 2025 wurde Andreas Männicke von Michael Mross im Rahmen des MMnews-Clubs über die Top-Aktien in Osteuropa befragt. Am 6. Oktober 2025 wurde Andreas Männicke zudem von Andreas Gross in Börsenradio Networks über die neuen Chancen in Osteuropabefragt. Alle Radio- und TV-Interviews können Sie sich runterladen im Video-Archiv unter www.eaststock.de, auch das letzte Video im EastStockTV, Folge 266. By the way: haben Sie schon neben dem YouTube-Kanal EastStockTV auch den neuen YouTube-Kanal– BRICS-TV abonniert?
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