FED-Chef Jerome Powell sorgt für gute Stimmung an der Börse, aber …!

Sonntag, 24. August 2025
  • Mini-Crash in Polen –

Der FED-Ched Jerome Powell deutete beim jährlichen Treffen der Notenbanker in Jackson Hole an, dass er im September die erste Zinssenkung in diesem Jahr machen wird. Dies weniger, weil US-Präsident Donald Trump dies vehement schon lange fordert, sondern weil er nach den letzten schwachen US-Arbeitsmarktdaten eine Abschwächung der der US-Wirtschaft kommen sieht. Er befürchtet aber dennoch, dass durch die Zollpolitik von Trump die Inflationssorgen zunehmen könnten. Die USA stehen also vor der Gefahr einer sogenannten „Stagflation“, was weitere geldpolitische Maßnahmen in Zukunft sehr schwierig macht.

Die Aktienmärkte sahen dies aber anders und reagierten zunächst mit steigenden Kursen vor allem an der Wall Street. An der Warschauer Börse gab es jedoch aus ganz anderen Gründen einen Kurseinbruch um über 5%, weil die polnische Regierung die Körperschaftssteuer für Banken erhöhen will. Polnische Bankaktien brachen daraufhin im Kurs um über 10% ein. Ansonsten können sich die Anleger in Osteuropa nicht beschweren, denn die Börsen Osteuropas bleiben deutliche Outperformer gegenüber den westlichen Börsen, was viele Anleger verpassen, weil die Osteuropabörsen in den westlichen Medien immer noch sehr stiefmütterlich behandelt werden.

Es lohnt sich also nach wie vor ein Blick auf Osteuropa zu werfen, auch auf Länder wie Georgien und Kasachstan mit den höchsten BSP-Wachstumsraten. Andreas Männicke gibt seine Einschätzungen über die neuen Chancen in Osteuropa auch in seinem Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) und in seinem neuen EastStockTV-Video, Folge 255 unter www.YouTube.com. By the way: Wer wie Andreas Männicke die verrückte Welt ein wenig verändern, für mehr Harmonie in der Welt sorgen will und eine neue Energietankstelle mit Gleichgesinnten sucht, sollte sich jetzt mal bei  dem neuen sozialen Netzwerk „Tribe“ anmelden unter https://tribe.de/free/post/4881c62c-de9d-43d9-a89d-70c459e6497f  Am Montag ist eine spannende Vorstellung von Tribe in einem Zoom-Call. Bei Interesse bitte melden bei info@eaststock.de.

FED-Chef Powell mach Hoffnung auf Zinssenkungen

Der FED-Notenbankchef Gerome Powell machte beim jährlichen Treffen am 22. August in Jackson Hole Andeutungen, dass es im September die erste Zinssenkung in den USA in diesem Jahr geben könnte. Der US-Präsident Trump fordert schon lange eine Zinssenkung um einen vollen Prozentpunkt und will „Mr Late come“ im nächsten Jahr im Mai ablösen, weil er die Zinssenkung zu spät einleite. Auslöser sind aber nicht sinkende Inflationsraten, sondern die schwachen Arbeitsmarktdaten der letzten beiden Monate, die mehr auf eine „Stagflation“, also eine stagnierende Wirtschaft bei gleichzeitig steigender Inflation hindeuten. Er deutete aber auch an, dass die FED damit vor großen Herausforderungen steht und der wirtschaftlichen Entwicklung mehr Bedeutung zumisst als den Preissteigerungen.

Aktien-, Rohstoff- und Kryptomärkte reagieren positiv auf die Zinssenkungsfantasien

Die Anleger an der Wall Street begrüßten aber die Zinssenkungsfantasien den FED. Der S&P-Index stieg am Freitag um 1,5% auf 6466 Indexpunkte, was schon wieder nahe dem Allzeit-Hoch von 6481 Indexpunkte ist. Auch der DAX konnte um 0,3% auf 24.363 Indexpunkte zulegen. Damit stieg der DAX seit Jahresbeginn um 21,67% und der der S&P-Index um 10,2%. Auch der Euro konnte zum US-Dollar  von 1,16 auf 1,17 EUR/USD zulegen. Kräftig gestiegen sind aber auch Gold mit einem Plus von 1% auf 3372 USD/Unze und Silber um sogar 2% auf 38,9 USD/Unze. Auch alle anderen Industrie- und Edelmetalle waren im grünen Bereich, denn dies war das Signal, auf das alle Anleger so lange gewartet haben. Unter den marktschweren Kryptowährungen stieg Ethereum (ETH) am meisten um 14% auf das neue Jahres-Hoch von 4781 USD//ETH, wobei der Bitcoin erste von 112.00 auf 117.000 USD/BTC  anstieg, dann aber über das Wochenende wieder auf 114.000 USD/BTC korrigierte. Damit verdreifachte (!) sich der Kurs von  ETH schon fast seit dem Tief am 7. April 2025.

Trump sorgt für Bewegung beim Friedensprozess im Ukrainekrieg, aber…

Aber auch beim Ukraine-Krieg kommt endlich ein wenig Bewegung in Richtung diplomatische Friedensverhandlungen nach dem Treffen zwischen Putin und Trump am 15. August in Alaska, das zwar auf den ersten Blick ergebnislos verlief, aber nun doch ein direktes Treffen zwischen Putin und Selenskyj in Aussicht stellt. Zumindest ist dies der Wunsch vom US-Präsident Trump. Der russische Außenminister Lawrow machte aber klar, dass zunächst eine Tagesordnung gegenseitig abgestimmt werden müsse, bevor man von einem Termin über ein Treffen sprechen kann. Ein konkretes Datum für ein Gespräch zwischen Putin und Selinskyi gibt es daher noch nicht und auch keinen Ort, wo es stattfinden soll. Der Ungarische Präsident Orban sei aber bereit, so ein Treffen in Budapest zu organisieren.

… der Teufel steckt im Detail

Die Vorstellungen wie der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland zu lösen und der Krieg zu beenden sei, liegen noch weit auseinander. Zudem steckt der Teufel oft im Detail. Es ist noch nicht klar, wer welche Gebiete behalten darf und vor allem wer welche Sicherheitsgarantien geben kann und wie diese überwacht und eingehalten werden können. Russland lehnt nach wie vor NATO-Soldaten als Überwachung der Grenze kategorisch ab. Nun kam sogar der Vorschlag auf, Erdogan in den Friedensprozess einzubeziehen, der dann auch seine Soldaten zur Verfügung stellen soll. Aber auch hierfür gibt es noch keine Übereinkunft. Währenddessen rücken die russischen Truppen langsam in der Ukraine weiter vor, vor allem in Prokowsk in der Region Donezk, die nach wie vor hart umkämpft ist.

Falls es in diesem Jahr doch noch zu einem Waffenstillstand oder gar Friedensvertrag kommen sollte, dürften vor allem Aktien aus der Ukraine, aber auch aus Polen als Nachbarland davon profitieren. Allerdings hatte der Ukrainekrieg auch zur Folge, dass bei westlichen Ländern die Verteidigungsausgaben unnötigerweise enorm erhöht werden sollen. In den meisten westlichen Haushalten reichen aber die Steuereinahmen nicht dafür aus, um diesen Mehrausgaben zu finanzieren, zumal die Volkswirtschaften eher stagnieren als dynamisch zu wachsen.

Crash bei polnischen Bankaktien wegen neuer Steuerpläne der polnischen Regierung

Daher kam jetzt die polnische Regierung auf die Idee, die Körperschaftssteuer bei den polnischen Banken im nächsten Jahr von 19 auf 30 Prozent anzuheben. Daraufhin brachen am Freitag die Kurse von allem der Bankakten an der Warschauer Börse um über 10% ein, sodass auch der PTX-Index und der WIG-Index der Warschauer Börse um über 5% an einem Tag nachgab. Zuvor war aber der PTX-Index für Aktien aus Polen einer der Outperformer unter den Weltbörsen mit einem Plus von übe 40% (!) im Hoch in diesem Jahr. Jetzt verbleibt nach der scharfen Korrektur am Freitag immerhin noch ein Plus von 33% seit Jahresbeginn beim PTX-Index. Aber auch die beiden anderen zentralosteuropäischen Börsen aus Prag und Budapest konnten den DAX mit einem Plus von 35% beim CTX-Index für Aktien aus Tschechien bzw. einem Plus von 31,7% beim HTX-Index für Aktien aus Ungarn klar outperformen.

Osteuropabörsen als Outperformer

Aber auch der BTX-Index für Aktien aus Bulgarien konnte um 22% (Vormonat +19% ansteigen und der ROTX-Index für Aktien aus Rumänien mit ebenfalls um 22% (Vormonat +18%) und damit schon jetzt ebenso gut performen wie der DAX. Mit Bulgarien wird im nächsten Jahr ein neues Land aus Osteuropa den Euroraum betreten.  Besonders erfreulich entwickelt sich die Kurse von osteuropäischen Banken. Der CECE-Banken-Index (mit Polen, Ungarn und Tschechien im Boot) stieg in diesem Jahr schon um 36% (Vormonat +43%). Einige interessante Bankaktien aus Osteuropa und Osterreich wie die Raiffeisenbank International (RBI) wurden im Interview mit Michael Mross am 19. Juli 2025 vorgestellt (siehe das neue Video auf www.eaststock.de ) und sie wurden auch als „Aktien des Monats“ im Börsenbrief East Stock Trends hervorgehoben. Der Kurs der RBI stieg schon um 20% danach.

Erst informieren, dann investieren

Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise. aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Südosteuropa und den GUS-Republiken (Kasachstan, Georgien) gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices in 2023 alle   im Plus waren.  In 2023 Jahr zählten 12 Börsen aus Osteuropa zu den 30 an den besten performenden Aktienmärkten der Welt, wobei 5 den DAX klar outperformen konnten. Auch in 2024 konnten schon wieder 9 Börsen aus Osteuropa mit einem kräftigen Plus outperformen. Und seit Jahresbeginn bis jetzt waren es auch schon wieder 5 Börsen aus Osteuropa, die den DAX klar outperformen konnten. Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerrand nach Osteuropa.

Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per E-Mail für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einer weiteren Ukraine/Kasachstan-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der „Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.  Der letzte EST erschien am 31. Juli 2025 mit einem Special über Bankaktien aus Osteuropa.

TV-/Radio-Hinweise: Am 19. Juli 2025 wurde Andreas Männicke von Michael Mross im Rahmen des Mmnews-Plus über die Top Aktien in Osteuropa befragt.  Am 3. Juni 2025 wurde Andreas Männicke zudem von Heinrich Leben in Börsenradio Networks über die neuen Chancen in Osteuropa und hier insbesondere in der Ukraine nach einem Kriegsende befragt. Alle Radio- und TV-Interviews können Sie sich runterladen im Video-Archiv unter www.eaststock.de, auch das letzte Video im EastStockTV, Folge 255.  By the way: haben Sie schon neben dem YouTube-Kanal EastStockTV auch den neuen YouTube-Kanal– BRICS-TV abonniert?  Wenn Sie vertieftes Coaching von Andreas Männicke über die Plattform Tribe, interessiert sind und auch die Welt verändern wollen, dann schauen Sie sich mal bei Tribe um unter https://tribe.de/free/post/4881c62c-de9d-43d9-a89d-70c459e6497f   und melden Sie bei mir, was Sie davon halten unter info@eaststock.de

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