- Guter Start = gutes Börsenjahr? –
Es gibt eine alte Börsenregel, die besagt, dass wenn die erste Handelswoche im Jahr positiv abschneidet, dass dann das ganze Jahr positiv verläuft. Wenn dem so ist, dürfte auch dieses Jahr wie schon im Vorjahr ein gutes Börsenjahr werden. So hatten nicht nur fast alle Weltbörsen einen guten Börsenstart, sondern auch die Edelmetalle mit Silber (+4,5%) an der Spitze. Unter den am besten performenden Weltbörsen befinden sich dabei wie schon im Vorjahr wieder einmal die Börsen aus Zentral- und Südosteuropa, die schon wieder den DAX klar outperformen konnten. Dabei störte die Anleger kaum, was der US-Präsident Donald Trump mit Venezuela anstellte und mit Grönland vorhat. Wichtiger war für die Anleger die Aussicht auf weitere Zinssenkungen der FED in diesem Jahr.
Bulgarien hat in diesem Jahr den Euro eingeführt und die Börse Sofia stieg gleich um 13,5% zum Jahresbeginn. Aber auch die Aktien aus Rumänien und Ungarn stiegen sprunghaft an. Es lohnt sich also nach wie vor ein Blick auf Osteuropa zu werfen, auch auf Länder wie Polen, Ungarn, Tschechien, aber auch Georgien und Kasachstan mit den höchsten BSP-Wachstumsraten und niedrigen Bewertungen und hohen Dividendenrenditen. Andreas Männicke gibt seine Einschätzungen über die neuen Chancen in Osteuropa auch in seinem Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) und in seinem neuen EastStockTV-Video, Folge 262 unter www.YouTube.com.
Weltbörsen mit gutem Börsenstart macht Hoffnung
Wenn die Börsenregel stimmt, dass wenn die erste Handelswoche im Jahr positiv verläuft, dass dann das ganze Jahr positiv abschneidet, dann haben die Anleger auch in diesem Jahr ein gutes Börsenjahr vor sich. Denn fast alle Weltbörsen hatten einen guten Börsenstart. Der DAX stieg in der ersten Handelswoche um 2,94% auf das neue Allzeit-Hoch von 25.261 Indexpunkte und der S&P-Index um 1,9% auf 6966 Indexpunkte. Dabei konnten einige Börsen aus Zentral- und Südosteuropa wie aus Bulgarien, Rumänien und Ungarn sowohl den DAX als auch den S&P-Index wie schon im Vorjahr klar outperformen. Die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen beflügelten nach dem schwachen Arbeitsmarktbericht in den USA stimuliert die Risikobereitschaft der Anleger, Jetzt beginnt zudem die Berichtsaison in den USA, wo gute Zahlen erwartet werden.
Bulgarien führt den Euro ein: +13% beim BTX-Index
Einige Börsen aus Osteuropa hatten einen grandiosen Börsenstart. So stieg der BTX-Index für Aktien aus Bulgarien in der ersten Handelswoche um 13,5%, weil Bulgarien zum Jahresbeginn den Euro einführte. Nicht viel schlechter schnitt der ROTX-Index für Aktien aus Rumänien mit einem Plus von 5,27% ab. Aber auch der HTX-Index für Aktien aus Ungarn überzeugten mit einem Kursplus von 5,37%. Schon im letzten Jahr stiegen die Börsen aus Zentralosteuropa (Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei) um über 50% im Durchschnitt und aus Südosteuropa /Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Slowenien etc.) mit über 40% im Durchschnitt. Ausnutzen können dies de Anleger mit Index-Zertifikaten auf die jeweiligen Börsen-Indices (siehe East Stock Trends, www.eaststock.de)
Trump macht, was er will, und die EU schaut brav zu
Dabei machte Trump gleich zu, Jahresbeginn wieder einmal, was er wollte und die EU schaute brav zu, obwohl es sich um klare Völkerrechtsverletzungen handelte. Weder der völkerrechtswidrige Angriff auf Venezuela und das „Kidnapping“ des venezuelischen Präsidenten Maduro ist mit irgendwas zu rechtfertigen – schon gar nicht mit dem Vorwurf einer „Drogenmafia“ – noch das Ansinnen von Trump, Grönland aus „Sicherheitsgründen“ für die USA militärisch einzunehmen. Es ist doch ganz klar, dass es Trump in beiden Fällen in erster Linie um die Sicherung von Rohstoffvorkommen geht wohlwissend, dass der Hauptgegner China hier klare strategische Vorteile hat.
Edelmetalle bleiben zum Jahresbeginn gefragt – Kryptobörsen stagnieren
So hat China angekündigt, kein Silber mehr exportieren zu wollen. Bei Silber gibt es ohnehin schon seit Jahren ein Angebotsdefizit, aber erst im letzten Jahr stieg der Silberpreis exponentiell an. Silber stieg in 1 Jahr um 162% (!) und in der ersten Handelswoche um 4,5% auf 79,92 USD/Unze. Aber alle Edelmetalle zählten schon im letzten Jahr zu den Top-Performern unter allen Asset-Klassen. So stieg der Platinpreis in 1 Jahr um 138% auf 2286 USD, der Palladiumpreis um 92% auf 1818 USD und last not least Gold um 67,87% auf 4509 USD/Unze. Alle Edelmetallpreise landeten in der ersten Handelswoche im Plus. Ausnutzen können dies die Anleger mit den ETC den BNP Paribas.
Dagegen stagnierten immer noch die Preise an den Kryptobörsen. So hat der Bitcoin mit 90.500 USD in etwa das gleiche Niveau wie zu Jahresbeginn und Ethereum gab sogar um 1,6% leicht nach. Hier zeichnet sich jetzt aber eine ausgeprägte Bodenbildung ab. Es soll nun eine interessante Anleihe mit Bitcoin als Handelsinstrument in Deutschland eingeführt werden.
Russland bombardiert und Kiew friert
Nach dem mutmaßlichen Beschuss des privaten Hauses von Putin in Moskau reagierte Putin nun mit einer groß angelegten Bombardierung der Infrastruktur in Kiew, die die Stromversorgung von Kiew fast völlig lahmlegte. Der Bürgermeister von Kiew Klitschko empfahl seinen Bürgern, Kiew temporär zu verlassen, denn es ist schwer, bei minus 20 Grad Celsius in einer kalten Wohnung Tag und Nacht auszuhalten. Zudem gibt es kein Wasser. Die USA kaperten nun nach venezuelischen auch zwei russischen Öltankern, was ein gefährliches Spiel mit dem Feuer ist.
Die Friedensgespräche zwischen Trump und Putin wurden nun wieder auf Eis gelegt und es drohen sprichwörtlich frostige Zeiten, wobei der Bundeskanzler Merz jetzt sogar in Erwägung zieht, nach einem Frieden deutsche Soldaten als Friedenstruppen in der Ukraine einzusetzen, was Russland aber kategorisch ablehnt und was schon aus historischen Gründen ein Wahnsinn wäre.
Hoffnung auf Frieden in 2026
Falls es in diesem Jahr aber zu einem wie auch im mehr gearteten Frieden kommen sollte, könnte neben ukrainischen Aktien auch wieder russische Aktien interessant werden, falls die Sanktionen dann beidseitig beendet werden. Falls es aber keinen Frieden geben wird, ist die Gefahr sehr groß, dass sich der Krieg auf Europa ausweiten wird, insbesondere dann, wenn deutsche Raketen in Moskau landen werden, was Bundeskanzler Merz vorhat. Das sollte unter allen Umständen vermieden werden. Ganz unabhängig vom Ukraine-Konflikt sollte Anleger in 2026 fortan auch die großen Outperformance-Chancen in Osteuropa wahrnehmen. Aber Vorsicht: Die Cash-Quote ist bei den institutionellen Anlegern mit 3,3% die niedrigste seit Jahrzehnten, was nachdenklich stimmt. Stärkere Korrekturen wären also in den nächsten Wochen keine Überraschungen. Bei der bevorstehenden Berichtssaison in den USA werden allerdings überwiegend gute Zahlen erwartet.
Erst informieren, dann investieren
Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise, aber auch über das zukünftige Erholungspotential von unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Südosteuropa und den GUS-Republiken (Kasachstan, Georgien) gibt es neue Chancen. In 2025 waren es auch schon wieder 6 Börsen aus Osteuropa, die den DAX klar outperformen konnten und in diesem Jahr zum Jahresbeginn 3. Es lohnt sich also weiterhin ein Blick über den Tellerrand nach Osteuropa.
Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per E-Mail für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einem weiteren Rumänien-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der „Aktie des Monats“ (diesmal aus der Ukraine) und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief. Der letzte EST erschien am 31. Dezember 2025 mit einem Special über Aktien aus Rumänien.
TV-/Radio-Hinweise: Am 19. Juli 2025 wurde Andreas Männicke von Michael Mross im Rahmen des MMnews-Clubs über die Top-Aktien in Osteuropa befragt. Am 6. Oktober 2025 wurde Andreas Männicke zudem von Andreas Gross in Börsenradio Networks über die neuen Chancen in Osteuropa befragt. Alle Radio- und TV-Interviews können Sie sich runterladen im Video-Archiv unter www.eaststock.de, auch das letzte Video im EastStockTV, Folge 262. By the way: haben Sie schon neben dem YouTube-Kanal EastStockTV auch den neuen YouTube-Kanal– BRICS-TV abonniert? Wenn Sie vertieftes Coaching von Andreas Männicke interessiert sind, dann melden Sie sich bitte unter info@eaststock.de.
Seminar-Hinweis: Falls Sie Interesse haben an neuen Ostbörsen-Seminaren „Go East“ oder einem BRICS-Seminar in Frankfurt/M oder anderen Städten, dann melden Sie sich bitte bei der EST-Redaktion (www.eaststock.de). Wenn Sie Interesse an Ostbörsen-Webinaren und BRICS-Webinaren haben, melden Sie sich bitte ebenfalls.
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